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Geocaching ist eine neue Art Schnitzeljagd oder auch eine moderne Schatzsuche.


Bewaffnet mit einem Global Positioning System (GPS) und den Koordinaten kann man die Schätze finden, die ein anderer geocacher an ungewöhnlichen Plätzen versteckt hat.

Ein Geocacher versteckt an einem interessanten Ort eine Box mit Tauschgegenständen und einem Logbuch und veröffentlicht die GPS Koordinaten im Internet.

Mittels der Koordinaten kann nun jeder die Box suchen, einen Gegenstand tauschen, sich ins Logbuch eintragen und so auch zum Geocacher werden.

Zum Geocachen eignen sich besonders Geräte die einen Elektromagnetischen Kompass haben weil so auch eine Ausrichtung im Stand möglich ist, bei GPS Navigationsgeräten die nur einen Satelliten gestützten Kompass ahben muß man sich in Bewegung befinden um eine Richtungsanzeige zu bekommen.

Hinweis:

es gibt auch sogenannte Travelbugs (="Reisende) (kurz TB) diese sind nicht zum tauschen!
Die TB´s sollen von einem cache zum nächsten wandern.
Die TB´s werden extra geloggt und sind an einer Art "Blechmarke" wie beim Bundesheer zu erkennen.
Weltweit sind zig Tausende dieser "Schätze" um den gesamten Globus verteilt und warten darauf von euch gefunden zu werden. Vielleicht befindet sich ja einer davon nicht allzu weit von deinem Domizil entfernt.

Verstecke

Aus Rücksicht auf die Natur ist das Vergraben von Caches verpönt und bei geocaching.com in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich untersagt. Daher werden überwiegend bereits vorhandene natürliche oder künstliche Hohlräume als Versteck verwendet: Kleine Höhlen, Nischen zwischen Felsen oder Baumwurzeln, Mauerritzen, alte Gebäude und so weiter. Um die Gefahr von Zufallsfunden zu mindern und die Suche zu erschweren, sind insbesondere bodennahe Verstecke meist mit Laub, Rinde, Moos, Steinen oder Zweigen getarnt. Besonders raffinierte Verstecke sind unter anderem extra in dafür angefertigten Bohrungen versenkte Filmdosen, beschriftete Magnetfolien, Informationen an Mauern, Felsen, unter Sitzflächen von Parkbänken und in Ritzen von Schautafeln. Auch in ehemaligen Schaltkästen, an Angelsehnen, in Rohrstangen oder unter Wasser können Geocaches deponiert sein.

Caches werden üblicherweise dem Schwierigkeitsgrad der Wegstrecke und des Geländes (Terrain) sowie dem Schwierigkeitsgrad der Aufgaben (Difficulty) bewertet, um den ungefähren Aufwand für die Suche anzudeuten. Caches können verlangen, besondere Ausrüstung mitzuführen (von der einfachen Taschenlampe bis hin zur Bergsteiger- oder Tauchausrüstung), Rätsel- oder Rechenaufgaben zu lösen, Bäume zu erklettern oder Grotten und Höhlen zu erkunden.

Caches lassen sich anhand ihrer Aufgabenstellung in verschiedene Kategorien unterteilen, die wichtigsten sind:

    * Der „einfache“ Cache (Traditional Caches), bei dem direkt die Position des Verstecks angegeben ist.
    * Mehrstufige Caches (Multi Caches oder Offset Caches), bei denen man mehrere Orte mit Hinweisen auf den nächsten Ort oder das eigentliche Versteck aufsuchen muss.
    * Rätsel-Caches (Mystery Caches), die schon im Vorfeld eine Recherche oder Knobelei erfordern.
    * Virtuelle Caches (Virtual Caches), bei denen weder ein Cachebehälter noch ein Logbuch vorhanden sind.

Multi Cache

Bei einem Multi-Cache sind mehrere Stationen (Stages) zu absolvieren, um das Cache-Versteck zu finden. Die Koordinaten der Stationen sind entweder komplett veröffentlicht oder sind an der vorgehenden Station versteckt. Die Koordinaten des Cache-Verstecks ergeben sich meist durch Hinweise, die der Geocacher an den einzelnen Stationen findet. Die Hinweise können eigens für den Cache angebracht sein (zum Beispiel durch Anschreiben oder Metalltäfelchen) oder ergeben sich aus vorhandenen Landschaftsmarken (zum Beispiel durch Bezug auf bereits vorhandene Schilder).

Die Schwierigkeit hängt von den zu lösenden Aufgaben, von den zu findenden Hinweisen und vom Cache-Versteck selbst ab. Länge und Beschaffenheit der Wegstrecke bestimmen die Terrain-Bewertung.
Nachtcache: Der angestrahlte Reflektor am Baum ist nur bei Dunkelheit zu erkennen.

Ein Nacht-Cache ist meist ein Multi-Cache, bei dem die Stationen und Hinweise nur bei Dunkelheit wahrgenommen werden können. Die Stationen haben Reflektoren, blinkende LEDs, akustische Signalgeber, Lichtschranken, Wecker oder andere technische Spielereien. Manche Caches erfordern spezielle Geräte (zum Beispiel Nachtsichtgerät, Metalldetektor, Funkgerät oder UV-Licht), um die Hinweise zu finden.

Im Internet gibt es Seiten auf denen Weltweit alle Caches eingezeichnet sind wie z.B. http://www.geocaching.com

Es gibt aber mittlerweile auch eine deutsche Plattform und die kann man hier erreichen: http://www.geocaching.de

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Geocaching

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